Hallo :))

Hallo liebe Word Press Gemeinde :))

Tja, dann bin ich jetzt also auf Word Press :))

Dieser Blog ist in erster Linie eine Konservierung meines alten Blogs von Blog.de, und zur Zeit reizt es mich nur wenig weiter zu schreiben, aber falls dieser Tag irgendwann einmal kommen sollte, dann wird sich wahrscheinlich dieser Blog auch verändern. Neue Kategorien werden vielleicht dazukommen, oder mein Stil wird sich etwas verändern, denn der Mensch, also auch ich, verändert sich ständig, und das ist ja gerade das Wunderbare 🙂
Also gebt mir bitte noch etwas Zeit, damit ich mich ein bisschen neu orientieren kann :)) camie :))

Ist das so?

Ich mag die Redewendung, Antwort oder Frage „ist das so?“ wenn Leute einem mit ihrem Wissen oder ihren Lebensweisheiten beeindrucken wollen, die immer etwas von einer Patentlösung haben.

Und wenn sie beharrlich darauf bestehen, dann vielleicht noch die Frage nachschieben: „Und wenn das so ist, muss das dann so sein?“ :))

Trojaner im Kopf :)

Wie es scheint hab ich mir einen Trojaner oder Virus eingefangen.
.
Es ist ein Gedanke, den ich vor ein paar Tagen gelesen habe, und der mich einfach nicht mehr loslässt, sein Eigenleben zu treiben scheint, und nicht so recht kompatibel mit all den anderen Gedanken in meinem Kopf ist.
.
Nicht, dass es etwas Neues gewesen wäre, ich habe das in anderer Form schon x-mal gelesen, aber diesmal hat mein inneres Virenschutzprogramm anscheinend nicht mehr funktioniert, und nun ist er drin.
Es war natürlich mal wieder ein neuer Osho, in dem ich es gelesen habe, und etwas frei zitiert war die Botschaft etwa diese:
.
Unsere einzige Lebensaufgabe ist es, Mensch zu sein.
Wir müssen nirgendwo anders hin, nichts anderes werden und auch nichts besonderes dafür leisten, denn seit unserer Geburt sind wir das schon längst.
Wir brauchten, wie andere Säugetiere auch, zu Anfang etwas Schutz und Fürsorge, damit wir groß genug werden konnten selbst für uns zu sorgen.
Und egal wie unsere Eltern waren, wir sind gewachsen und waren irgendwann selbst lebensfähig. (wahrscheinlich waren wir damals 6 oder 8 Jahre alt)
Seither sind wir ein überlebensfähiger Mensch und es gibt nichts weiter zu tun, als dieses Geschenk anzunehmen. Also zu leben.
Sicher werden wir noch weiter wachsen, Erfahrungen machen und Lernen, aber darum muss man sich keine Sorgen machen, weil es zum Leben dazugehört.
Das Leben wird uns lehren, was das Leben ist, und wir brauchen es einfach nur zulassen.
Und alles was wir jetzt gerade sind, alles was jetzt gerade um uns herum ist, ist gut so, denn es ist das Leben.
Nichts, was wir unbedingt leisten müssten, nichts was wir unbedingt werden oder erreichen müssten, nichts was uns unbedingt passieren müsste, oder auf keinen Fall passieren dürfte.
.
Da wir aber nicht nur Säugetiere sind, sondern auch einen Verstand und eine Seele haben, können wir dieses Leben aus verschiedenen Perspektiven betrachten, und auch auf verschiedenen Ebenen empfinden.
Das ist ein Privileg, aber keine Verpflichtung.
Wir müssen das Leben nicht ändern, denn es ist uns genau so geschenkt worden.
Es reicht, es einfach nur zu leben und anzunehmen.
.
Ja, so in etwa war die Botschaft des Textes.
Und natürlich kamen mir 1000de von Gedanken und Fragen dazu in den Sinn, die fast alle noch unbeantwortet sind, aber die Idee, dass alles gut ist, wie es ist, und dass auch ich genau so richtig bin, wie ich bin, ist nicht nur ein faszinierender Gedanke, sondern eben auch wie ein Virus, der sich langsam nicht nur in meinem Hirn, sondern auch in meinem ganzen Körper auszubreiten scheint.
.
Ich kann nur hoffen, dass er erfolgreich bleibt :))
.
.
.
P.S.
Wen’s interessiert, das Buch heißt „Das Buch der Männer“ und ist wie gesagt von Osho, bzw. von seinen Jüngern geschrieben worden.

Erwachsen werden 3

….. Aber was heißt nun verantwortlich sein?

Es heißt für sein Tun Verantwortung zu übernehmen, andere und anderes mit einzubeziehen, und nicht nur zum eigenen Vorteil zu handeln.
Es heißt, nicht nur egoistisch für seine eigenen Bedürfnisse zu kämpfen, sondern das Ganze mit einzubeziehen, zumindest in seine Überlegungen. Wobei man „das Ganze“ sicher unterschiedlich betrachten und definieren kann.
Das kann die Familie sein, die Hausgemeinschaft, die Firma, die Stadt, das Land oder die ganze Erde.
Es kann aber auch sowohl alles äußere wie alles innere meinen, nicht nur äußere Fakten und Tatsachen, sondern auch die Gefühle der Menschen, die davon betroffen sind.
Ja, man könnte die Gruppen sogar noch mehr erweitern, geschichtlich zum Beispiel, oder auf das ganze Universum hin.

Und je mehr ich darüber nachdenke, desto schwieriger und komplexer wird die Sache mit dem Erwachsenwerden, und ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass man damit im Grunde nie wirklich fertig wird.
Schließlich lernen wir als Menschen ja ständig dazu, und so verändert sich auch unser Verantwortungsgefühl, unsere Sicht auf Entwicklungen oder auch unsere Einstellung dem Leben gegenüber.

Der 18. Geburtstag ist sicher ein wichtiges rechtliches Datum, welches viele Freiheiten verspricht, aber niemand spricht wirklich von den Pflichten, der Verantwortung oder den Desillusionierungen, die damit verbunden sind.
„Endlich machen können, was man will“ ist doch eine sehr, sehr relativ Freiheit 😉

Selbst wenn bis zum 18. Geburtstag noch alles super und planmäßig gelaufen ist, können wir es anschließend noch x-mal versauen.
Aber natürlich auch umgekehrt, also reparieren, oder einfach nochmal versuchen 🙂

Nichts ist, wie es ist, oder gar scheint. Alles verändert sich ständig und auch wir selbst verändern uns im günstigsten Falle ständig durch Erfahrungen, Einsicht und Eigenverantwortlichkeit.
So gesehen gibt es, außer ein paar rechtlichen Einschränkungen, die dann aufgehoben werden, im Grunde keinen Zeitpunkt des Erwachsenwerdens.
Oder er ist so beweglich und ständig im Fluss, dass er nicht mehr genau auszumachen ist.
Wir werden sozusagen jeden Tag immer ein Stückchen erwachsender 🙂
Aber das wiederum fängt schon lang vor dem 18. Geburtstag an :))

Also bleibt mir nur allen zu wünschen, dass ihre Entwicklung und ihr Wachstum niemals aufhören mag, egal wieviel Jahre sie auf dem Buckel haben :))

P.S. Aber selbst, wenn wir das Gefühl haben, selbst irgendwann erwachsen geworden zu sein, kann uns das damit verbundene Recht, also die Freiheiten, wieder genommen werden. Zum Beipiel wenn wir in den Knast müssen, oder wenn wir schwere Demenz oder Alzheimer bekommen.
Ist irgendwie etwas Erschreckend :))

Erwachsen werden 2

….. Jetzt wird es in aller Regel auch für die Eltern etwas schwierig, denn sie verlieren jetzt einen Teil ihres Lebenssinns, und in aller Regel sind sie auch noch nicht wirklich davon überzeugt, dass man schon erwachsen ist, und stehen oft mit Rat und Tat, auch wenn das nicht unbedingt erwünscht ist, bei Fuß.

Nun wird auch deutlich, was man alles nicht in der Schule gelernt hat.
Den Umgang mit Verträgen zu Beispiel, mit Krediten, mit Versicherungen, all das, was das Leben oder dessen Rahmenbedingungen ausmacht, uns Sicherheit vermittelt.

Ist dann auch diese Hürde genommen, könnte es dann losgehen 🙂
Wenn das Geld nicht zu knapp wäre, oder der neue Beruf uns zeitlich nicht mächtig einbinden würde, oder, oder, oder.
Die Spirale von Zeit und Geld fängt an zu wirken. Und so wird es dann viele Jahre bleiben. Entweder man hat zu viel Zeit und zu wenig Geld, oder man hätte zwar das Geld, aber gerade jetzt die Zeit nicht, oder man hätte zwar beides, aber die Jahreszeit, der Partner, oder die Umstände sind nicht so, wie man es sich vorgestellt hat.

Und je mehr man sich in dieser realen Welt eingefunden hat, mitzuspielen gelernt hat, desto erwachsener werden wir dann.
Etwas zynisch könnte man es auch so beschreiben, dass erwachsen sein ausmacht, seine Illusionen langsam zu verlieren, und Kompromisse und Bedingungen einzugehen, die man freiwillig so nie gewählt hätte.
Eine andere Variante wäre: Wenn Eltern aufhören sich wie Eltern zu benehmen, haben Kinder endlich die Chance wirklich erwachsen zu werden.

Meine Blog-Freundin Esther schreibt öfters mal über die „bedürftigen Kinder im Erwachsenenkostüm“, wie sie sie nennt, die ständig auf Macht, Ansehen und ihrem Vorteil aus sind, ohne dabei jemals wirklich erwachsen zu werden.
Und ja, davon gibt es weiß Gott genügend.

Aber was macht es nun aus?
Ich selbst vertrete ja eher die Ansicht, dass man erst wirklich erwachsen wird, wenn man selbst Eltern wird, was beileibe nicht als Aufruf zu verstehen ist, aber kommen wir in die Elternsituation, wird spätestens dann Verantwortung zum Thema. Zum Teil ist das wohl biologisch bedingt, und man kann dieses Verantwortungsgefühl auch sicher ganz falsch handhaben, aber es wird so oder so zum Thema.
Und mit diesem Verantwortungsthema, ob nun durch eigene Kinder, durch einen speziellen Beruf oder vielleicht auch durch längere Partnerschaft, scheint dann genau das, was man sich als 16jähriger erhofft hat, nämlich die totale Freiheit, wieder dahin zu sein.

Ein Paradoxon also.

Wirklich erwachsen zu sein, scheint für mich ohne Verantwortung nicht wirklich zu funktionieren. Und damit ist nicht nur die Verantwortung anderen gegenüber gemeint, oder nur Hilfsbedürftigen gegenüber, sondern auch fremden Mitmenschen gegenüber, der Umwelt gegenüber, und vor allem uns selbst gegenüber. (Stichwort: Raubbau mit dem Körper treiben, oder auch stur irgendwelche gesellschaftlichen Ziele zu verfolgen, die der eigenen Seele und dem eigenen Gefühlsgleichgewicht nicht entsprechen).

…… (wird fortgesetzt)

Erwachsen werden 1

Was fasziniert eine/n 16 oder 17jährige/n an der Idee, endlich erwachsen zu sein?

Alkohol trinken wann und soviel man will, überall und zu jeder Zeit hingehen können und auch reinkommen, Autofahren natürlich, wählen dürfen (was aber in aller Regel als nicht so prickelnd empfunden wird, aber dennoch gehört es dazu), und natürlich keine Auflagen beim Sex mehr (vor allem zeitlich).
Aber das wohl wichtigste von allem ist, endlich selbst über sich bestimmen zu können, und sich nicht ständig von anderen reinreden lassen zu müssen.

Und spätestens nach der Geburtstagsparty stellt man dann fest, dass das zwar alles jetzt irgendwie möglich ist, dass es aber nicht wirklich den großen Unterschied macht, und das eigene Leben im Grunde ähnlich weiter läuft, wie es schon einige Wochen vor dem Geburtstag war.

Vor allem, wenn man noch zu Hause wohnt, wird sich außer den Zeiten, wo man wieder zu Hause zu sein hat, wohl kaum etwas ändern, und selbst das ist nicht sicher, denn die Eltern, die sich 18 Jahre um einen gesorgt haben, werden an einem bestimmten Datum damit nicht so einfach aufhören können.
Sie brauchen dazu in aller Regel wesentlich länger als die Kinder.

Vielleicht besteht auch noch finanzielle Abhängigkeit, man hat noch kein eigenes Auto, vielleicht keine feste Beziehung, und so läuft es weiter und weiter, bis man endlich mit der Berufsausbildung fertig ist, und dann endlich auf eigenen Füßen steht.

Und so ist sozusagen der zweite Teil es 18. Geburtstags der Tag, an dem man endlich von zu Hause auszieht, auch wenn man dann vielleicht schon 22 oder 26 ist, und sich damit auch der Kontrolle, aber vor allem dem Einfluss der Eltern entziehen kann.

Big brother isn’t watching you any longer :))

                                                                                                                                                                         …… (wird fortgesetzt)

Auf ein Neues? :)

Auf diesem Blog hier ist schon lange nichts mehr passiert, wo ich doch vor ca. drei Jahren so eifrig und zuversichtlich war 😦

Wahrscheinlich lag es daran, dass ich irgendwann mit der Rauerentwöhnunggeschichte hier angefangen habe, und daraus leider nichts geworden ist.

Außerdem war das mein „Ich weiß was“ Blog :))
Obwohl ich zu dieser Zeit schon lange auf dem Trip war, zu wissen, dass ich gar nichts weiß, was ja einer Veröffentlichungsplattform irgendwie widerspricht, oder zumindest wenig Sinn zu machen scheint. (?!?)

Ich hab zwar für die Rauchergeschichte einen eigenen Blog aufgemacht, aber bisher hab ich noch nicht die nötige Muße gehabt, all die Einträge zu kopieren und einzeln in den anderen Blog zu verschieben. Wird aber irgendwann hoffentlich noch mal passieren 🙂
Ordnung sollte doch sein 🙂

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich hoffe mal, dass ich diesen Blog in nächster Zeit wieder etwas wiederbeleben kann, denn erstens muss man das mit dem Nichtwissen ja nicht so eng sehen, und außerdem glaube ich, gibt es doch das eine oder andere, was ich vielleicht doch weiß :))

Also bis demnächst ihr Lieben 🙂

Erwachsen

Vor einigen Wochen hätte ich gerne einem jungen Erwachsenen erklärt, was es heißt, erwachsen zu werden.

Hab dann davon wieder Abstand genommen, weil mir nur eine zynische Bemerkung dazu einfallen ist:

„Erwachsen sein heißt, seine Illusionen langsam zu verlieren und Kompromisse und Bedingungen einzugehen, die man freiwillig so nie gewählt hätte“. 😦

Worum geht’s?

Worum geht es in diesem merkwürdigen Leben eigentlich?

Ich könnte tagelang, ja wahrscheinlich sogar wochenlang darüber schreiben worum es nicht geht, aber worum es tatsächlich geht weiß ich immer noch nicht.

Sicher hab ich ab und zu ein paar Ideen, aber die sind lediglich Tagesqualität, beeinflusst von schlauen Menschen die noch schlauere Bücher geschrieben haben, von wunderbaren Filmen oder Menschen in meiner Umgebung, und sicherlich haben sie alle total Recht damit, aber sie schreiben oder erzählen leider nicht über mein Leben, sondern nur über „das“ Leben oder ihr Leben.

Aber was ist mit meinem oder deinem Leben?
Warum leben wir es ???

Ganz normal

Heute war ein völlig unauffälliger Tag.

Das einzige, was mich heute ein ganz klein bisschen beschäftigt ist, dass ich den Tag so vor mich hin lebe, ohne Ziele, ohne Absichten, und dass ich das irgendwie ganz in Ordnung finde, auch wenn ich vielleicht der einzige bin, der das so sieht.

Ich meine, was soll man sich groß vornehmen, wenn es jeden Moment zu Ende sein kann?
Vielleicht bekomme ich einen Herzinfarkt, vielleicht fällt ein Baum auf unser Haus und ich werde darunter begraben, oder aber es reicht mir einfach plötzlich und ich gebe auf.
Kann alles passieren.
Sicher könnte auch passieren, dass ich plötzlich die Frau meines Lebens finde, oder eine die ich schon kenne sich plötzlich doch zu mir bekennt, oder dass ich im Lotte gewinnen würde, wenn denn ich spielen würde 🙂
Das würde die Situation etwas verändern, aber eben nur äußerlich.

Die Wahrheit ist, dass es jeden Moment zu Ende sein könnte, aus welchen Gründen auch immer.
Das ist nun mal so, und das sollte man nicht einfach verdrängen.

Aber das ist andererseits auch kein Grund zum Trübsal blasen, denn so wie es ist, ist es doch ganz o.k.
Ich lebe, ich gehe den Dingen nach, die ich mag, ich bin über manches traurig und über anderes freue ich mich, und so könnte es ewig weitergehen, wenn das Leben denn unendlich wäre, was es aber nun mal nicht ist.

Also lebe ich so vor mich hin, ohne große Pläne, ohne große Hoffnungen, aber auch ohne große Sehnsüchte oder unerfüllte Träume.
Und irgendwie denke ich, dass das so ganz o.k. ist, denn ich lasse mich immer wieder gerne überraschen :))

Befreie dich selbst :))

Am Samstag hatte ich das große Vergnügen, mit einer Freundin am Nachmittag fast 6 Stunden in einer Bar zu sitzen, wo wir beide rauchen durften :)) und uns ganz entspannt zu unterhalten und auszutauschen. Und bei mehren Themen ist mir dabei etwas sehr seltsames passiert. Ich glaube es ging einmal um Freiheit, ein anderes Mal um die eigene Erwartungshaltung den anderen gegenüber, und einmal ging es um Toleranz. Und in allen drei Fällen ist mir aufgefallen, dass ich anscheinend die letzten Wochen eine Veränderung durchgemacht habe, denn ich bin wesentlich toleranter geworden, und kann auch irgendwie besser akzeptieren, dass andere Menschen, gerade wenn ich sie sehr mag, manche Dinge einfach ganz anders handhaben, und auch anders darüber denken.
Aber das alles ist nicht der Punkt, warum ich darüber heute schreibe. Der wirkliche Punkt ist, dass diese Freiheit, diese Toleranz und das Zugeständnis an meine Mitmenschen, dass sie nicht perfekt sein müssen, oder sollten, eine Nebenwirkung hat. Und ihr „nicht perfekt sein“ macht ja gerade manchmal ihre Faszination und Einzigartigkeit aus. Doch diese Freiheit, die ich ihnen jetzt aus tiefstem Herzen zugestehen kann, und nicht nur als Lippenbekenntnis, macht den Unterschied. Sie dürfen ganz anders als ich sein, anders denken, anders fühlen, anders aussehen, anderen Traditionen nachgehen, und auch andere Wunschträume und Ziele haben.
(Nicht, dass ich jemals die Möglichkeit gehabt hätte, daran etwas zu ändern, aber ich hatte es mir doch manchmal sehr gewünscht)
Aber ich merke gerade, das ist immer noch nicht der entscheidende oder erwähnenswerte Punkt, warum ich das hier gerne mitteilen möchte. Der Punkt für mich ist, dass diese Änderung meiner Haltung anderen Menschen gegenüber, sozusagen als Nebeneffekt dazu geführt hat, dass ich auch selbst mehr Freiheit für mich erhalte.
Ich hab mich zwar auch schon vorher für tolerant gehalten, aber es ärgerte oder frustrierte mich schon manchmal, wenn sie das eine oder andere einfach nicht einsehen oder begreifen wollten :))
Doch jetzt, wo ich es anscheinend wirklich ernst mit der Freiheit der anderen meine, passierte dieser merkwürdige Nebeneffekt mit mir.
Sie brauchen nicht mehr perfekt sein, brauchen sich auch nicht mehr darum bemühen, und in dem Maße, wie ich das wirklich ernst meine, wächst meine eigene Freiheit. Einfach weil ich dann auch nicht mehr so perfekt sein muss!
Das ist ein ganz wunderbarer Effekt :))

P.S. So funktioniert auch der Satz für mich: Alles was du aussendest, kommt auch wieder zu dir zurück 🙂 Und man muss nicht darauf warten, dass es in der Person eines anderen Menschen auftauchen wird, sondern das geht ganz direkt und ohne Verzögerung. Echt schräg :)) )

P.P.S. Und auch die eigene Unterdrückung, die wir vielleicht gar nicht gesehen haben, und gerade deshalb auf unsere Mitmenschen projiziert haben, und sie damit auf subtile Weise zu manipulieren versuchten, verschwindet auf wundersame Weise, wenn wir selbst den ersten Schritt zu machen wirklich bereit sind 🙂

Schade!

O.K. ich war jetzt einige Monate nicht mehr im blog und mein letzter eigener Eintrag ist noch viel länger her, aber es macht mich dennoch immer sehr betroffen und auch traurig, wenn eine Freundin spurlos verschwindet.

Heute schrieb Fantasy Marie noch zwei Einträge, traurige Einträge, und dann hat sie sich anscheinend gelöscht. Hätte gerne noch erfahren warum.
Werde sie, wie so manch andere vermissen.

Und auch der Mamablog von Esther ist verschwunden, den ich so mochte 😦

Aber so ist das anscheinend, ob es mir nun gefällt oder nicht.

Falls ich jemals hier verschwinden sollte, dann werde ich mich zumindest von meinen Freunden verabschieden, auch wenn sie nur virtuell sind, denn so empfinde ich das nicht – camie

Alkohol verändert mich – positiv !?

Ja, Alkohol verändert mich – aber leider positiv 😦
Sicher weiß ich, dass das auf Dauer nicht so bleiben wird, und auch jetzt schon dem Körper schadet.
Aber ich hab es ausgetestet, mit den Texten und Gedanken, die ich alkoholisiert schreibe.
Und die sind auch noch mehrere Tage oder Wochen später einfach besser 🙂

Gibt mir echt zu denken!
Auch wenn es mich noch nicht beunruhigt 🙂